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Magdalenenheim Zitat: Alles echte Leben ist Begegnung. Begegnung liegt nicht in Raum und Zeit, sondern Raum und Zeit liegen in der Begegnung!
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Unser Pflegeleitbild

Unser Pflegeverständnis

Die Pflegetheorie von Prof. Monika Krohwinkel bildet die Grundlage unseres Pflegeverständnisses. Wir setzen die Aktivitäten und existentiellen Bereiche des Lebens (AEDL) in unserer Pflegeplanung um.

Jeder Mensch ist einzigartig. Er ist geprägt durch seine Lebensumstände und existentiellen Erfahrungen seines Lebens. Er ist in seiner Einmaligkeit ein Geschöpf Gottes - von der Zeugung bis zum Tod und darüber hinaus.

So orientiert sich unsere Pflege an:

  • der individuellen Biographie des Bewohners
  • an seinen Wertvorstellungen
  • an seinen national, religiös und kulturell geprägten Sitten und Gebräuchen
  • an seinen Gewohnheiten und seinen Bedürfnissen.

Wir verstehen unsere Pflege als Bereichs- und Bezugspflege. Die Kommunikation ist unser entscheidendes Mittel, um Balance zwischen Nähe und Distanz, Aktivität und Passivität. Schutzbedürfnis und Intimsphäre zum Wohle des Bewohners und seiner Bezugspersonen zu gestalten. Basis unseres Handelns ist der Regelkreis des Pflegeprozesses. Wir praktizieren aktivierende Pflege. Pflege orientiert sich an den Bedürfnissen der zu Pflegenden, schließt Beratung und Begleitung des Bewohners bei der Erhaltung und Entwicklung seiner Fahigkelten und Stärken ein. Der bisherige Lebensrhythmus des Bewohners bestimmt hierbei Raum und Zeit unseres Pflegeprozesses.

Wir sind uns bewusst, das Pflege Bestandteil gesellschaftlicher Aufgaben und so wie diese, stetem Wandel unterworfen ist. Die im Pflegeleitbild festgeschriebenen Grundsätze bilden deshalb Weg und Ziel unserer gegenwärtigen Pflege.

Unser Bewohner

„Unser Bewohner ist ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft, der durch seine Persönlichkeit sein Leben gemeistert und sein Umwelt geprägt hat."

Durch seine eventuellen körperlichen, psychischen Einschränkungen und Krankheiten wird die Angst vor: Hilfebedürftigkeit, Abhängigkeit, Verlust von sozialer Sicherheit und finanzieller Abhängigkeit bei dem Bewohner erhöht. Durch den Verlust von Sprache und dem manchmal verlangsamten Denkabläufen kann es zu Orientierungs- und Kommunikationsstörungen bei dem Bewohner kommen. Durch die räumlichen Veränderungen, das Verlassen des gewohnten Lebensumfeldes und das Anpassen an eine neue Lebensstruktur kommt es zu Ängsten und Verlusten.

Nach einer langsamen Eingewöhnungsphase in den Heimalltag können neue Kontakte zu Mitbewohnern und Mitarbeitern hergestellt werden, die zu einer Akzeptanz der neuen Situation beiträgt.

Grundhaltung unserer Pflegekräfte als Qualitatsmerkmal

"In der Altenpflege steht die Begegnung mit und die Begleitung von Menschen im Vordergrund, die in ihrer Person als Ganzes von verschiedenen Erkrankungen betroffen sind. Die Qualität der pflegerischen Arbeit wird entscheidend von unserem Pflegeverständnis geprägt."

Die Bereitschaft, den anderen in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen, ihn zu achten und wertzuschätzen, bildet den Ausgangspunkt jeder Begegnung. Sie schließt ein, dass wir den Bewohner möglichst umfassend wahrnehmen.

Selbstwahrnehmung und Reflexion gehören zu unserem beruflichen Handwerkszeug. Die Pflegenden sind sich bewusst, dass, ethische, moralische und an bestimmte Normen gebundene Haltungen und Vorstellungen das eigene Wahrnehmen und Verhalten beeinflussen. Dasselbe gilt für den Bewohner, dessen Wahrnehmung und Verhalten von seinen Wertvorstellungen geprägt werden. Die Pflegekräfte respektieren und akzeptieren die Wertvorstellungen der Heimbewohner.

Im Mittelpunkt unserer Pflege steht die Beziehung zwischen Bewohner und Pflegeperson. Die Pflegeperson geht die Beziehung bewusst ein und gestaltet sie aktiv zum Nutzen des Bewohners. Dabei nimmt sie unterschiedliche Rollen ein und übernimmt je nach Situation Verantwortung für den Bewohner oder gibt sie an ihn wieder zurück. Der Pflegende ist sich über die ihm anvertraute, Macht und ihren möglichen Missbrauch im Klaren und geht gewissenhaft mit ihr um.

Jede Begegnung löst Gefühle bei den Beteiligten aus. Die Pflegenden nehmen die eigenen und die Gefühle der zu betreuenden Menschen ernst und verhalten sich bewusst selbstkritisch und reflektierend.

Sterbende Bewohner und ihre Angehörigen werden ganzheitlich betreut. Wir schaffen einen Rahmen, in dem ein würdevolles Sterben möglich ist. Die Wünsche des Bewohners und seiner Angehörigen stehen im Mittelpunkt unseres Tuns.

Unser Pflegeleitbild

Eine Pflege von guter Qualität abgestimmt auf unsere Bewohner in ihrer Ganzheitlichkeit beinhaltet ein Recht auf Privatsphäre und Eigenentscheidung.

Alle Pflegenden üben aktivierende Pflege aus, d. h. Hilfe zur Selbsthilfe unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen. Wir berücksichtigen die in der Verfassung garantierten Grundrechte des Bürgers. Der Bewohner hat freie Arztwahl. Er und seine Bezugspersonen haben Mitspracherecht bei der Erstellung seiner Pflegeplanung. Er kann seinen Raum persönlich gestalten und wohnlich einrichten. Mitwirken bei der Wahl des Heimbeirates. Mitwirken im Heimbeirat durch Einbringen

von Ideen und Beschwerden. Professionelle Pflege basiert auf einer staatlich geregelten Ausbildung und auf berufsmäßig erworbener Sachkenntnis und Verantwortlichkeit. Sie hat ihre Daseinsberechtigung auf der Grundlage theoretischen Wissens, wissenschaftlicher Forschung und klar festgelegter Richtlinien. Unsere Pflege und Mitarbeit bei örtlicher Diagnostik und Therapie ist festgelegt und spezifiziert durch verbindliche Pflegestandards. individueller Pflegeplanung und Pflegedokumentation.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter und Angehörigen und Bezugspersonen liefern uns wichtige Hinweise aus dem Leben des Bewohners.

Wir arbeiten mit einer biografieorientierten Pflegedokumentation und stehen als ein pflegekompetenter Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung.

Die Informationen unseres Bewohners und seiner Angehörigen und deren Bezugspersonen, sowie Informationen von den behandelnden Ärzten und Therapeuten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wird jeder Mitarbeiter im Gespräch und per Dienstanweisung über die Schweigepflicht und das Datenschutzgesetz unterrichtet.
Diese Kenntnisnahme unterzeichnet er im Arbeitsvertrag.
Die Pflegedokumentation ist vor dem Zugriff Unbefugter geschützt.

Wir arbeiten kooperativ mit allen Berufsgruppen, die direkt oder indirekt am Bewohner tätig sind.

Begleitung bei den ärztlichen Visiten, Pflegehilfsmittel werden von zuverlässigen Anbietern bezogen. Eine gute Zusammenarbeit mit den Apotheken gewährleistet eine schnelle Bestellung von Arzneimitteln.

 

Fort- und Weiterbildung

Wir streben eine optimale Pflegequalität an, die sich in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess befindet. Das Verständnis für Fort- und Weiterbildung hat bei unseren Mitarbeitern einen hohen Stellenwert.

Wir bieten:
Innerbetriebliche und externe Fortbildung ( Mitarbeiterdefizite werden erfragt )
Fallbesprechungen, Fachbücher und Fachzeitschriften
Zusatzqualifikationen